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Die Landschaften der Sologne

Guter Plan

"Maison de la Nature de Marolles"

im Naturschtutzgebiet Grand-Pierre und Vitain

Der außergewöhnliche Naturpark im Norden von Blois bietet eine pädagogische und interaktive Ausstellung.

Audioguides zum besseren Verständnis der Fauna und Flora des Naturschutzgebiets können von der Internetseite heruntergeladen oder vor Ort ausgeliehen werden. 

ACHT LANDSCHAFTEN

Jeder drei wichtigsten Flüsse des Departements - Loire, Loir und Cher - charakterisiert eine besondere Landschaft, die man am Lauf des jeweiligen Flusses wiedererkennen kann. Die Täler bieten die eindrucksvollsten oder auch "malerischsten" Eindrücke  im Departement, denn sie öffnen sich und geben den Blick frei auf Schlösser, Städte, Dörfer, Höhlenwohnungen ... oder auch auf bemerkenswerte Landschaften, die sich verschiedenartige Lebensräume teilen - feuchte Zonen auf dem Talgrund oder trockenes Klima an den Hängen.

Auf diese Weise haben sich acht große Landschaften im Departement Loir-et-Cher herausgebildet:

• die Sologne

• die Beauce

• das Perche

• der Grenzbereich der Touraine

• der Grenzbereich des Berry

• das Tal der Loire

• das Tal des Loir

• das Tal des Cher.

 

 

DIE "GRANDE SOLOGNE" UND DIE SOLOGNE DES WEINANBAUS

Im Südosten ersteckt sich die  Sologne der Wälder und Seen hauptsächlich noch innerhalb der Grenzen unseres Departements; sie setzt sich jedoch bis in den Süden des Loiret und in den Nordosten des Cher fort, so daß sie den größten Teil des Landstrichs zwischen Blois, Orléans und Bourges bedeckt. Der solognotische  Wald besitzt sowohl Eichen als auch Birken- und Farnfelder sowie verschiedene Kiefernarten und Überreste der Aufforstung des 19. Jahrhunderts, bei der vor allem Kastanien angepflanzt wurden. Seine Besonderheit besteht vor allem in der Natur des Waldbodens, der oft sauer, oft feucht, an anderen Stellen dagegen völlig ausgetrocknet sein kann. Das außergewöhnlich dichte Netzwerk von Seen bildet die größte Feuchtzone von internationalem Interesse in Kontinentaleuropa.

Die " Grande Sologne" wird von ausgedehnten Waldflächen und unzähligen Seen und Teichen gebildet; sie erstreckt sich über den größten Teil der Sologne. Im Westen, von Bracieux bis  Mur-de-Sologne, weicht der Wald langsam bebauten Landwirtschaftsparzellen; Weinreben bestimmen das Landschaftsbild, ab und zu schieben sich Gemüsekulturen oder kleine Viehzuchtfarmen dazwischen - ein anderes Gesicht der Region entsteht: die Weinregion Sologne.

 

 

 DIE BEAUCE UND DAS TAL DER CISSE

In der Beauce wird das Land zwischen Blois und dem Wald von Marchenoir  üblicherweise die « Beauce Blésoise » genannt; die Hauptmerkmale der Landschaft ähneln denen der « Grande Beauce », auch « Beauce Orléanaise », die sich hinter dem Wald von Marchenoir nach Norden hin erstreckt. Das Tal der Cisse dagegen, das sich aus den großen, flachen Ebenen der Beauce entwickelt, bietet ein anderes Bild: von Champigny-en-Beauce am rechten und Averdon am linken Ufer heben sich die Reliefs immer stärker hervor und die Bodennutzung diversifiziert sich bis zu den Ausläufern des Tals im Westen des Waldes von Blois. Im Norden geben die Täler der Loir-Zuflüsse der Beauce ein völlig anderes Gesicht: der Übergang zwischen Loir-Tal und Beauce wird vor allem von scharfen Reliefs und zahlreichen bewaldeten Gebieten bestimmt.     

 

Quelle: www.pilote41.fr