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Schloss Montpoupon

 

EIN SCHLOSS MIT MENSCHLICHEN AUSMASSEN ...

 

Etwa zehn Minuten von Chenonceaux liegt ein heute noch bewohntes und reich ausgestattetes Schloss. Die Besichtigung ist frei. Die Küche wurde restauriert und wird Sie mit ihren 150 Kupferutensilien überraschen. Das Museum der Jägermeister vereint 25 Säle, die der Kunst, der Parforcejagd und dem Pferd - alles Leidenschaften der Besitzer - gewidmet sind. Eine gemächliche Wanderung durch den Wald mit seinen neuen Lehr- und Informationstafeln zeigt Ihnen die typische Flora und Fauna unserer Wälder. Kinder bekommen am Eingang eine Erklärungsbroschüre übergeben, um den Austausch von Kenntnissen und Wissen mit der Familie zu fördern.

Der Felsvorsprung, auf dem Schloss Montpoupon in der Touraine im Loiretal erbaut wurde, wurde vom germanischen Stamm der Popponen gewählt. Die Herkunft des Namens läßt sich auf diesen Clan zurückführen: Mons Poppo - der Hügel des Klans der Popponen - wurde im Lauf der Zeit und der Sprachentwicklung zu "Montpoupon".

Gegen Ende des Mittelalters kamen die Herren de Prie et de Buzançais nach Montpoupon, wo sie nachhaltige Spuren hinterließen: Antoine de Prie und seine Gemahlin, Madeleine d'Amboise, gebührt der Verdienst, im Jahre 1460 das Schloss wiederaufgebaut zu haben, das nach dem Hundertjährigen Krieg in traurigem Zustand war.

1763 kaufte der Marquis de Tristan das Anwesen; von der Gedankenwelt seiner Epoche geprägt, pflegte er die Vorstellung einer Rückkehr zur Natur. Er entschloss sich zu einer grundlegenden Restaurierung und veranlasste umfangreiche Arbeiten, um dem Schloss seinen ehemaligen Glanz wiederzugeben. Sein Elan wurde von der Französischen Revolution unterbrochen; trotz der Herrschaft des Terrors wurde jedoch nur die Kapelle zerstört.

Im 19. Jahrhundert (1840) erlebte das Schloss bedeutende Umbauten. Sein neuer Besitzer,  Monsieur de Farville, ließ die Nebenbauten errichten, wie sie heute noch bestehen.

1857 schließlich erwarb Jean Baptiste de la Motte Saint Pierre das Anwesen. Seine Familie gab Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Renovierungsarbeiten in Auftrag, um Montpoupon den Renaissancestil zu wiederzugeben, in dem es sich uns heute präsentiert.     

Der Graf de Louvencourt - ihr Neffe und heutiger Besitzer - hat das wundervolle "Musée du Veneur", das Jagdmuseum, als Gedächtnisstätte der Familie in den Nebengebäuden hinzugefügt.

Château de Montpoupon - Musée du Veneur
37460  Céré la Ronde
Tél. : 02 47 94 21 15
Fax : 02 47 94 24 83
Email montpoupon@wanadoo.fr
Web : www.chateau-loire-montpoupon.com